Über mich

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Zur Fotografie bin ich auf Umwegen gekommen. Früh packte mich das Interesse für die ungewöhnlichen Orte, für die Farbenvielfalt in der grauen Großstadt, für die verfallenen und verlassenen Kulissen, in denen Graffiti-Künstler ihre Werke inszenierten. Besonders reizte mich dabei, dass die aufwendigen Bilder dem Zahn der Zeit oder eifrigen Putzkolonnen ausgesetzt waren und über kurz oder lang aus dem Stadtbild wieder verschwanden.  Die logische Folge war für mich zur Kamera zu greifen.

Beim Fotografieren von Graffitis entdeckt man unweigerlich unbekannte Perspektiven auf die Stadt und erlebt sie in einer seltenen Ruhe, die dem Trubel entrückt scheint.

Diese Eindrücke haben mich nachhaltig in den Bann gezogen und ich entwickelte einen Blick für die unbeachteten Momente. Längst stillgelegte Fabrikanlagen, die alten Räume eines Hospitals aus dem vorigen Jahrhundert oder für die abseitigen Szenen auf Festivals und Partys.